zentrales Thema ist der Energieverbrauch, der durch IT verursacht wird: allein der Strombedarf des Internets hat sich ab dem Jahr 2000 innerhalb von fünf Jahren verdoppelt. In 2005 entsprach er rechnerisch weltweit rund 20
Eintausend-Megawatt-Großkraftwerken. Erste Ansätze der Hersteller sind nun da. Wir müssen nun darauf achten, dass das Thema „Grüne IT“ nicht wieder in der Versenkung verschwindet und dass alle am Ball bleiben. Anknüpfungspunkte für die Hersteller gibt es im Bereich von Hard- und Software, auf Mitarbeiter- ebenso wie auf Zulieferer- und Kundenebene. Riesige Entlastungspotenziale gibt es dabei nicht nur in der Technologieentwicklung, sondern etwa auch beim Gebäudemanagement und beim Konsumverhalten. Nun gilt es, all diese Bemühungen zusammen zu führen. Dabei müssen wir immer mehr lernen global zu denken, nicht nur in Bezug auf den Klimaschutz, sondern auch im Hinblick auf die endlichen Ressourcen und die Schließung von Stoffkreisläufen durch umweltgerechtes Recycling."
Dr. Joachim Lohse, Executive Director, Öko-Institut e.V.

















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